Pressemitteilung (pn): Reisebus auf Autobahn beschossen - Fahndungen und Meldungen der Polizei vom 03./04.07.2007 |
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Ort. Baar-Ebenhausen, BAB A 9, Fahrtrichtung Nürnberg
Zeit: Dienstag, 03.07.07, 14.04 Uhr
Ein Reisebus aus Bremen wurde gestern Nachmittag auf der A 9 bei Baar-Ebenhausen offenbar von einem Geschoss getroffen. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach...
Reisebus auf Autobahn beschossen
Ort. Baar-Ebenhausen, BAB A 9, Fahrtrichtung Nürnberg
Zeit: Dienstag, 03.07.07, 14.04 Uhr
Ein Reisebus aus Bremen wurde gestern Nachmittag auf der A 9 bei Baar-Ebenhausen offenbar von einem Geschoss getroffen. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 14 Uhr war der 72-jährige Fahrer des Reisebusses in Richtung Nürnberg unterwegs, als er zwischen dem Parkplatz Baarer Weiher und der Ausfahrt Manching einen kräftigen Knall aus dem hinteren Bereich des Busses bemerkte. Fahrgäste teilten ihm mit, dass eine Schiebe gebrochen war. Der Bremer fuhr bis zur Rastanlage Köschinger Forst und begutachtete dort den Schaden. An der hinteren rechten Scheibe wurde ein etwa 1 Zentimeter großes Loch in der Verbundglasscheibe feststellt. Einen Steinschlag konnte der Bremer ausschließen. An der Scheibe entstand ein Sachschaden von rund 1.600 Euro. Eine Fahndung in dem Bereich der Paarbrücke verlief negativ. Die Businsassen konnten bei einer Befragung dort keine Personen feststellen. Wie sich bei der Aufnahme herausstellte, wurde die Scheibe mit einem noch bislang unbekannten Geschoss durchschossen. Dabei handelte es sich jedoch nicht um eine Schusswaffenprojektil. Derzeit ist davon auszugehen, dass es sich um eine Steinschleuder gehandelt hat. Die Ermittlungen dauern an.
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-> zu den Polizeimeldungen von INGOLSTADT
-> zu den Polizeimeldungen von DACHAU
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PFAFFENHOFEN
Diebstahl aus Pkw
Ort: Hohenwart, Ortsteil Deimhausen, Am Anger
Zeit: Sa., 30.06.07, 23.00 Uhr, bis So., 01.07.07, 11.30 Uhr
In Deimhausen wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Pkw VW Scirocco aufgebrochen, der auf einer Garagenzufahrt in Am Anger geparkt war. Aus dem Fahrzeug wurden ein Radio-CD-Player, eine Endstufe, eine Bassröhre und ein Sportlenkrad ausgebaut und entwendet. Gesamtschaden rund 1.000 Euro. Täterhinweise nimmt die Polizei Pfaffenhofen entgegen.
16.000 Euro Schaden bei Unfall
Ort: Gemeindebereich Hettenshausen, Kreisstraße PAF 6, zwischen Prambach und Winden
Zeit: Mo., 02.07.07, 11.10 Uhr
Sachschaden in Höhe von rund 16.000 Euro entstand gestern Mittag bei einem Unfall auf der Kreisstraße PAF 6 im Gemeindebereich Hettenshausen. Zwischen Prambach und Winden kam kurz nach 11.00 Uhr ein 40-jähriger Lkw-Fahrer aus München mit seinem Fahrzeug auf einem abschüssigen Fahrbahnabschnitt in einer leichten Linkskurve ins rechte Bankette. Dort fuhr er ca. 100 m entlang und beschädigte dabei 14 Felder der dortigen Leitplanke, die den Lkw abstützte und verhinderte, dass er in den Graben stürzt. Der Lkw musste mit einem Kran aus dem Bankette geborgen werden.
17-jähriger Kradfahrer bei Unfall verletzt
Ort: Hohenwart, Kreisstraße PAF 4
Zeit: Mo., 02.07.07, 16.15 Uhr
Eine schwere Gehirnerschütterung erlitt gestern Nachmittag ein 17-jähriger Kradfahrer bei einem Unfall im Gemeindebereich Hohenwart. Gegen 16.15 Uhr überholte der aus Aresing stammende Kradfahrer auf der Kreisstraße PAF 4 kurz vor Thierham den vorausfahrenden Pkw eines 38-jährigen, aus Haag in Obb. stammenden Fahrers, der bereits den linken Fahrtrichtungsanzeiger betätigt und zum Abbiegen angesetzt hatte. Der 17-jährige erfasste den Pkw im Heckbereich und prallte mit dem behelmten Kopf gegen den Pkw. Er wurde ins KKH Schrobenhausen gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 3.500 Euro.
Roller entwendet
Ort: Fahlenbach, Gemeinde Rohrbach, Hauptstraße
Zeit: Mo., 02.07.2007, 13.30 – 22.00 Uhr
Ein roter Kleinkraftrad-Roller - Marke Honda, mit schwarzem Koffer, Versicherungskennzeichen 675EGE / grün - wurde am Montag in Fahlenbach entwendet. Das Fahrzeug wurde gegen 13.30 Uhr von einem 39-Jährigen aus dem Gemeindebereich Wolnzach an der Hauptstraße geparkt. Als dieser gegen 22.00 Uhr zurückkam, war der Roller verschwunden. Der Roller hat einen Wert von rund 200 Euro.
Hinweise nimmt die Polizei Pfaffenhofen entgegen.
GEISENFELD
Schlange im Wohnzimmer
EO: Wolnzach, Aventinstr. 21
EZ: Mo., 2.7.07, 20.20 h
Eine 50 cm lange Schlange im Wohnzimmer wurde der Polizei in Geisenfeld von der Wohnungsinhaberin mitgeteilt. Wegen eines anderen Einsatzes wurde die FFW Wolnzach verständigt. Gegen 20.50 h Entwarnung, eine Ringelnatter wurde aus dem Wohnzimmer entfernt.
Verkehrsunfall mit Verletzten
UO: Reichertshofen-Langenbruck, B 300
ZU: Di., 3.7.07, 17.35 h
Ein 82-jähr. Mann aus Ingolstadt fuhr mit seinem Pkw, Mitsubishi, auf der B 300 von Augsburg kommend in Ri. Regensburg. Auf Höhe Langenbruck verringerte er seine Geschwindigkeit, da er die Wegweiser wegen des Regens nicht erkennen konnte. Eine ihm nachfahrende 35-jähr. Frau aus Neustadt konnte ihren Pkw, Renault, gefahrlos abbremsen. Eine 61-jähr. Frau aus Reichertshofen erkannte die Situation zu spät und fuhr mit ihrem Opel auf den Mitsubishi auf, der wiederum auf den Renault aufgeschoben worden ist. An allen drei Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 11000 €. Die Opelfahrerin und die Renaultfahrerin wurden leicht verletzt.
Straftatenserie geklärt
TO: Raum Reichertshofen-Baar-Ebenhausen
TZ: zwischen März und Juni 2007
12 Diebstähle und Sachbeschädigungen konnten Ermittler der PI Geisenfeld klären.
Täter waren Jugendliche aus dem nördl. Landkreis PAF, die in wechselnder Besetzung die Straftaten verübten. Der Sachschaden beträgt insgesamt ca. 11000 €.
Ua. wurden Stromverteilerkästen umgetreten, Fensterscheiben eingeschlagen, acht Grablichter beschädigt, Kerzen aus der Pfarrkirche Reichertshofen entwendet und mehrere Ladendiebstähle begangen.
NEUBURG
Straßenverkehrsgefährdung – Trunkenheit im Verkehr
Ort: Neuburg, Münchener Straße
Zeit: Mo., d. 02.07.2007, gg. 12.10 Uhr
Schaden: ca. 1000 Euro
Ein 56jähriger Neuburger war mit seinem Audi A 4 auf der Münchener Straße stadteinwärts unterwegs. Dabei übersah er einen wegen Rotlichts an der Ampelanlage wartenden VW Passat und fuhr auf. Bei der Unfallaufnahme wurde bei dem Unfallverursacher Alkoholgeruch festgestellt und der Alcotest ergab einen Wert von über 2 Promille. Nach der BE wurde der Führerschein sichergestellt.
Sachbeschädigung
Ort: Neuburg, Bgm.-Hocheder-Platz
Zeit: Freitag, d. 29.06.2007
Schaden: mindestens 500 Euro
Unbekannter Täter riss die Fischerstecherfigur am gleichnamigen Brunnen herunter.
Sachdienliche Hinweise bitte unter Tel. 08431/6711-0 an die PI Neuburg/Donau.
Landwirtschaftlicher Betriebsunfall
Ort: Rohrenfels, Baiern
Zeit: Di., d. 03.07.2007, gg. 11.00 Uhr
Ein 53jähriger Landwirt schob in seiner Maschinenhalle einen mit Brennholz beladenen Einachsanhänger zurück. Dabei brach das Stützlaufrad ab und der Hänger fiel mit der Deichsel auf den Fuß. Dabei zog sich der Landwirt schwere Verletzungen zu und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Ingolstadt verbracht. Ursächlich für den Unfall dürften unfachmännische Umbauarbeiten an dem Anhänger sein, die der Landwirt selbst ausgeführt hatte.
SCHROBENHAUSEN
Derzeit liegen keine neuen Meldungen vor.
INGOLSTADT
Asbest – Gefahren für ihre Gesundheit und ihren Geldbeutel
- 50-jähriger Mann errichtet Holzlager mit Eternitplatten -
WALTING, LKR. EICHSTÄTT. Wegen Umgangs mit gefährlichen Abfällen muss sich seit gestern Früh ein 50-jähriger Mann aus dem Landkreis Eichstätt verantworten.
Der Wasserschutzpolizei in Beilngries wurde nach einem Hinweis bekannt, dass der 50-Jährige auf einem Grundstück im Bereich Walting ein Holzlager errichtete. Dieses deckte er mit asbesthaltigen Eternitplatten ab. Bei einer Überprüfung durch Beamte der Wasserschutzpolizei gestern Früh gegen 8 Uhr stellten diese dort 23 Eternitplatten fest. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem muss er sich gegen Nachweis um die sachgemäße Entfernung der giftigen Platten kümmern.
Aber nicht nur das Verwenden solcher Platten stellt ein strafbares Verhalten dar. Auch das Verschenken ist strafbar!
Immer wieder liest man Inserate mit folgendem Inhalt:
"Eternitplatten zu verschenken, Tel. ........." . Für die Polizei ist das bereits der Anfangsverdacht einer Straftat. Das Verschenken von Welldachplatten kann ein "Inverkehrbringen" von krebserregenden Stoffen im Sinne der Chemikalienverbotsverordnung sein. Auch der so Beschenkte kann sich strafbar machen. Das Wiederverwenden dieser Platten ist nach der Gefahrstoffverordnung verboten.
Doch wohin mit Asbest?
Zur Beantwortung dieser Frage muss man wissen, in welchen Stoffen Asbest enthalten ist. Die am häufigsten mit Asbest belasteten Baustoffe sind Welldachplatten (sog. Eternitplatten), die bis 1990 hergestellt worden sind. Auch Fassadenplatten, die in den 70èr und 80`er Jahren verkauft worden sind, enthalten durchschnittlich 10 % fest gebundenes Asbest. Elektrospeicherheizgeräte, die vor 1977 gebaut worden sind, enthalten das noch gefährlichere, leicht gebundene Asbest. Noch 1980 wurde für die Herstellung von bestimmten Bodenbelägen Asbest verwendet.
Asbesthaltige Stoffe dürfen weder verkauft, verschenkt noch wiederverwendet werden (auch nicht für eigene, private Zwecke). Genauso ist das Ablagern auf dem eigenen oder fremden Grundstück und das Entsorgen im Hausmüll, auf der Bauschutt- oder Erdaushubdeponie verboten. Asbest muss auf speziell dafür genehmigten Monodeponien oder Deponietaschen entsorgt werden.
Wenden sie sich an Ihr Landratsamt/Stadverwaltung, um diese Adressen zu erfahren.
Asbesthaltige Baustoffe abbauen, darf das jeder?
Der Umgang mit asbesthaltigen Stoffen bedarf einer besonderen Ausbildung und Sorgfalt. Unternehmer, die den Abbau und die Entsorgung anbieten, müssen über eine besondere Sachkunde verfügen. Lassen Sie sich die Sachkundebescheinigung zeigen, bevor Sie einen Vertrag unterzeichnen. Wenn Sie als Privatmann ihre eigenen Gebäude sanieren und asbesthaltige Baustoffe abbauen wollen, ist dies grundsätzlich nicht verboten. Sie setzen sich jedoch einer außerordentlichen Gesundheitsbelastung aus, denn wer von uns verfügt schon über die persönliche Schutzausrüstung, die für Gewerbetreibende beim Abbau krebserregender Materialen gefordert wird. Darüber hinaus kann der nichtsachgerechte Umgang mit krebserregenden Stoffen zu einer Luftverunreinigung oder zum unerlaubten Umgang mit gefährlichen Abfällen führen, beides sind Straftaten nach dem Strafgesetzbuch. Also lieber die Finger weglassen und den Abbau und die Entsorgung den Profis übergeben.
Muss mein Asbestdach nicht irgendwann ersetzt werden?
Ein Sanierungsgebot gibt es für festgebundene Asbestprodukte nicht. Weder die Behörden noch die Nachbarn können verlangen, dass die Asbestdächer oder -fassaden durch umweltfreundliche Materialien ersetzt werden. Es gibt jedoch offizielle Schätzungen, nach denen allein in den alten Bundesländern ca. 100 t Asbest durch Verwitterung freigesetzt werden. Es gibt also eine gewisse Hintergrundbelastung durch Asbest, die sicherlich mit der Nähe zu stark verwitterten Asbestflächen zu erhöhten Faserkonzentrationen führen kann.
Todsünden im Umgang mit Asbest
Vermoosten Dachflächen und starken Verwitterungen kommt man normalerweise mit dem Hochdruckstrahler bei; aber Halt!, dadurch setzen Sie krebserregende Fasern frei. Strafrechtliche Ermittlungen sind die Folge. Das gleiche gilt für das Schleifen, Bürsten, Bohren und Brechen von Dach- oder Fassadenplatten.
Wenn Sie sich zur Sanierung von asbesthaltigen Dächern oder Fassaden entschließen sollten, sparen Sie nicht am falschen Ende. Überlassen Sie sowohl den Abbau, als auch den Transport und die Entsorgung einer Fachfirma.
Ehestreit - Frau springt auf Autobahnauffahrt aus Fahrzeug
Ort: Hepberg, BAB A 9, Fahrtrichtung Nürnberg
Zeit: Dienstag, 03.07.07, 16.25 Uhr
Mit einem Sprung aus dem fahrenden Fahrzeug endete gestern Nachmittag auf der A 9 der Streit eines Ehepaars aus Oberhausen.
Die beiden 64 und 66 Jahre alten Eheleute befanden sich auf der Rückreise aus ihrem Italienurlaub, den sie aufgrund andauernden Streits vorzeitig abgebrochen hatten. Nach einer Pause an der Rastanlage Köschinger Forst wurde es der 64-jährigen Frau offenbar zuviel. Als ihr 66-jähriger Ehemann wieder in die Autobahn einfahren wollte, öffnete sie während der Fahrt die Türe und sprang aus dem Fahrzeug. Anschließend lief sie weg. Der 66-Jährige verständigte von einer Notrufsäule die Polizei und kehrte zur Rastanlage zurück. Eine Absuche der Rastanlage sowie Nachfragen bei Taxiunternehmen und Lastwagenfahrer durch Beamte der Verkehrspolizei verliefen negativ. Sie konnte nach mehreren vergeblichen Versuchen schließlich auf ihrem Handy erreicht werden. Die Frau war per Anhalter mit einem Lastwagen bis zur Rastanlage Feucht gefahren. Dort wurde sie von den Beamten der Feuchter Verkehrspolizei wohlbehalten angetroffen. Sie gab an, den Rest des Weges mit dem Zug nach Hause zu fahren, um weiteren Streit mit ihrem Mann zu vermeiden...
Zu schnell bei regennasser Fahrbahn – 31-jähriger Mann verursacht Verkehrsunfall
Ort: Stammham, BAB A 9, Fahrtrichtung München
Zeit: Dienstag, 03.07.07, 19.25 Uhr
Nicht angepasste Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn war gestern Abend die Ursache für einen Verkehrsunfall, der sich auf der A 9 bei Stammham ereignete.
Gegen 19.25 Uhr war dort ein 31-jähriger Mann aus Gilching mit seinem BMW in Richtung München unterwegs, als er aufgrund überhöhter Geschwindigkeit bei Regen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und zunächst in die Mittelleitplanke prallte. Anschließend schleuderte er über alle drei Fahrstreifen nach rechts, wo er in der rechten Leitplanke hängen blieb. Ein nachfolgender 29-jähriger Skodafahrer aus Helmbrechts konnte noch rechtzeitig ausweichen, fuhr jedoch über die abgerissene Stoßstange des Gilchingers. Während hinter ihm eine 50-jährige Fordfahrerin aus Unterhaching ihr Fahrzeug noch rechtzeitig abbremsen konnte, erkannte dies eine 53-jährige Mazdafahrerin aus Heilbronn zu spät und fuhr auf den Ford auf. Die Bilanz des Unfalls: Vier Leichtverletzte und über 20.000 Euro Sachschaden. Die Verletzten wurden zur ambulanten Behandlung ins die Klinik Kösching gebracht. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten der Verkehrspolizei fest, dass neben der überhöhten Geschwindigkeit zudem die abgefahrenen Reifen des 31-jährigen Gilchingers Ursache für den Verkehrsunfall gewesen sein dürften.
Unfallflucht – flüchtiger Radfahrer lässt Personalausweis mitgehen
Ort: Ingolstadt, Neuburger Straße
Zeit: Dienstag, 03.07.07, 06.30 Uhr
Ein bislang unbekannter Radfahrer hat gestern Früh in der Neuburger Straße einen Verkehrsunfall verursacht und sich anschließend mit dem Personalausweis seines Unfallgegners aus dem Staub gemacht.
Gegen 6.30 Uhr war ein 19-jähriger Ingolstädter auf dem Radweg der Neuburger Straße unterwegs, als er in der Radunterführung an der Schlüterstraße auf einen anderen Radfahrer traf. Es kam zum Zusammenstoß der Radfahrer, wobei beide stürzten. Der 19-Jährige zog sich dabei Verletzungen an der rechten Hand zu. Der Unbekannte packte den 19-Jährigen nach dem Unfall rüde am Oberarm und forderte ihn auf, ihm seinen Personalausweis zu geben, damit er den Schaden seiner Versicherung melden könne. Als der 19-Jährige ebenfalls die Personalien des Mannes verlangte, stieg dieser auf sein Rad und fuhr davon – mit dem Ausweis des 19-Jährigen. Er war etwa 25 Jahre alt, 180 Zentimeter groß, und hatte kurze dunkle aare. Bekleidet war er mit einem grauen Hosenanzug. Er spach osteuropäischen Dialekt. Unterwegs war der Mann mit einem türkisfarbenen alten Mountainbike.
Hinweise zum Verursacher nimmt die Verkehrspolizei Ingolstadt unter der Telefonnummer 0841/9343-410 entgegen.
Beschaffungskriminalität – 24-jähriger Mann beim Ladendiebstahl erwischt
Ort: Ingolstadt, Theodor-Heuss-Straße
Zeit: Dienstag, 03.07.07, 17.18 Uhr
32 Schachteln Zigaretten wollte gestern Nachmittag ein 24-jähriger Köschinger in einem Verbrauchermarkt in der Theodor-Heuss-Straße entwenden. Der als Drogenkonsument bekannte Mann wollte damit seine Sucht finanzieren.
Gegen 17.18 Uhr wurde der Köschinger von Angestellten des Marktes beobachtet, als er insgesamt 32 Schachteln Zigaretten aus dem Geschäft schmuggeln wollte. Er wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Auf Nachfrage gab er an, dass er die Zigaretten zur Finanzierung seiner Drogensucht verkaufen wollte. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen versuchten Diebstahls.
Betrügerischer Anruf – 68-jähriger Ingolstädter um über 4.200 Euro gebracht
Ort: Antalya – Türkei / Ingolstadt
Zeit: Dienstag, 03.07.07, 15.00 Uhr
Mit einer bereits bekannten, jedoch verfeinerten Betrugsmasche wurde Dienstag Vormittag ein 68-jähriger Ingolstädter um über 4.238 Euro gebracht.
Der Ingolstädter erhielt gegen 15 Uhr einen Anruf von einem Mann, der sich als Angestellter eines türkischen Schmuckgeschäfts aus Antalya ausgab. Er gab vor, einen Prüfer des türkischen Finanzamtes im Hause zu haben. Da der 68-Jährige tatsächlich in den Jahren 2002 und 2003 in der türkischen Urlaubsregion war und dort auch Schmuck gekauft hatte, schöpfte er zunächst keinen Verdacht. Der Anrufer wollte von ihm die angeblich 10-stellige Nummer der Zollanmeldung des Schmuckkaufs. Da der Ingolstädter natürlich nicht über eine solche Nummer verfügte, forderte ihn der Unbekannte, der sich als „Calis“ ausgab auf, per Western Union 4.238 Euro als Steuernachzahlung in die Türkei zu überweisen. Nach getätigter Überweisung teilte der Ingolstädter dem Anrufer die 10-stellige Geldtransfernummer mit, die der Anrufer angeblich benötigt hätte. Als dem Ingolstädter Zweifel kamen und er direkt bei dem Schmuckgeschäft in Antalya anrief, wurde ihm mitgeteilt, dass er offenbar einem Betrüger aufgesessen war. Erstens gibt es keine Zollanmeldungsnummer und zweitens wurde das Geschäft weder vom Finanzamt noch vom Zoll überprüft. Heute Früh erstattete der betrogene Mann Anzeige bei der Kripo Ingolstadt.
Die Polizeidirektion Ingolstadt warnt in diesem Zusammenhang eindringlich davor, auf solche Anrufe einzugehen. „Früher wurden Türkeiurlauber mit der sogenannten Teppichbetrugsmasche über den Tisch gezogen, nun sind es offenbar neue Methoden mit Schmuckkäufen“, erklärt hierzu Heinz Rindlbacher, Pressesprecher der Polizeidirektion Ingolstadt. Dabei werden gezielt Daten von Schmuck- oder Teppichkäufern aus Deutschland ausgespäht und diese nach ihrer Rückkehr kontaktiert. Dabei werden fadenscheinige Argumente vorgebracht, die den Urlauber dazu bringen sollen, erneut Geld in die Türkei zu überweisen. „In allen bisher bekannten Fällen handelte es sich um Betrugsfälle“, weiß Rindlbacher. Sein Tipp: „Gehen Sie auf keinen Fall auf solche Anrufe ein und lassen Sie die Finger von übereilten Überweisungen.“ Teilen Sie Anrufe dieser Art umgehend Ihrer Polizei mit. Dort erfahren Sie zudem weitere Tipps, wie Sie sich vor Straftaten im Urlaub schützen können.
DACHAU
Seltsame rumänische Zulassung
Am Sonntag, 01.07.07, gegen 17.45 Uhr, fiel einer Streifenbesatzung der
Polizeiinspektion Dachau ein auf der B 304 zwischen Dachau und Karlsfeld
fahrender Opel Astra auf, an dem deutsche Kennzeichen mit entwerteten
Zulassungsstempeln angebracht waren.
Der Pkw wurde daraufhin einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Die von dem rumänischen Fahrzeugbesitzer ausgehändigten Fahrzeugpapiere
brachten die Beamten erst recht zum Staunen. Sowohl in dem Fahrzeugbrief als
auch im Fahrzeugschein war das angebrachte Kennzeichen an einer dafür nicht
üblichen Stelle mit Schreibmaschine eingetragen. Doch auch das war noch
nicht genug. Bei der grünen Versicherungskarte, die den Versicherungsschutz
des Fahrzeugs bescheinigt, handelte es sich um eine Kopie einer
manipulierten Versicherungskarte.
Der rumänische Fahrzeugbesitzer und sein "Chauffeur" wurden daraufhin wegen
des Verdachts der Urkundenfälschung, den Kennzeichenmissbrauch, des Fahrens
ohne Versicherungsschutz und einer Steuerhinterziehung vorläufig
festgenommen.
Der Fahrzeugbesitzer gab an, dass er dieses Fahrzeug mit dieser "Zulassung"
und "Versicherung" als Komplettpaket in Rumänien erstanden hat.
Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung und Sicherstellung der verfälschten
Fahrzeugpapiere wurden die Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.
Straßenverschmutzung und Fahrraddiebstahl!
Am 02.07.2007 gegen 03.44 Uhr wurde die Polizeiinspektion Dachau von einer
aufmerksamen Zeugin darüber informiert, dass Jugendliche in der Münchner
Straße in Karlsfeld den Müll einer dortigen Tonne über die Straße
verteilten. Beim Eintreffen der Polizei gaben sich zwei der Jugendlichen
verständig und beseitigten den Unrat. Danach wurde ihnen ein Platzverweis
erteilt. Den Beamten fiel weiter auf, dass einer der Jugendlichen beim
Verlassen ein Fahrrad mit sich führte, was kurz darauf von den Beamten in
einer Hecke wiedergefunden wurde. Da der Verdacht eines Diebstahls bestand,
wurde der junge Mann von den Beamten vorläufig zur Vorbeugung weiterer
Straftaten in Sicherheitsgewahrsam genommen.
Unfall wegen Vorfahrtspflichtverletzung!
Am 02.07.2007 gegen 09.40 Uhr befuhr ein 69-jähriger Audi-Fahrer die
Gröbenrieder Straße in Dachau in Richtung Schillerstraße. An der dortigen
Kreuzung, an der das Verkehrszeichen Z. 206 (Halt, Vorfahrt gewähren!)
angebracht ist, wollte er nach rechts einbiegen, übersah und missachtete
jedoch eine von rechts kommende 27-jährige Fahrrad-Fahrerin, die daraufhin
stürzte und sich leicht verletzte. Ob eine Berührung mit dem Pkw
stattgefunden hat, konnte bislang nicht geklärt werden. Die junge Frau wurde
vorsorglich durch das BRK in die Amperklinik verbracht.
Auffahrunfall in Ampermoching!
Ein 18-jähriger VW-Fahrer übersah in Ampermoching auf der Dachauer Straße,
dass 3 Fahrzeuge verkehrsbedingt halten mussten und fuhr ungebremst auf.
Durch die Wucht wurden alle Fahrzeuge ineinander geschoben, so dass sich
zwei der am Unfall beteiligten Personen leicht verletzten. Der Schaden hielt
sich mit ca. 6.300,00 Euro in Grenzen.
Vorfahrtspflichtverletzung!
Am Dienstag, 03.07.2007, gegen 12.30 Uhr, befuhr ein 32-jähriger Opel-Fahrer
die A 8. An der Ausfahrt Odelzhausen wollte er nach links in die
vorfahrtsberechtigte Hauptstraße Richtung Wiedenzhausen abbiegen. Hierbei
übersah er eine von links herannahende 55-jährige Ford-Fahrerin und es kam
zum Zusammenstoß, bei dem sich ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 8000,00
Euro ereignete. Verletzt wurde niemand.
Radkappendiebstahl am Dachauer Bahnhof!
Ein bislang unbekannt gebliebener Täter entwendete am 29.06.2007 in der Zeit
von 09.30 - 21.00 Uhr von einem VW, Marke Polo, alle 4 Radkappen. Das
Fahrzeug wurde am P & R-Parkplatz am Dachauer Bahnhof geparkt.
Zur Aufklärung bittet die Polizei Dachau um sachdienliche Hinweise unter der
Telefonnummer 08131/561-0.
Vermisste hilflose Person wieder aufgegriffen!
Am 03.07.2007 gegen 14.30 Uhr wurde aus einem Altenheim in Karlsfeld ein
75-jähriger Mann vermisst. Da er vom Personal im Haus nicht gefunden werden
konnte, wurde die Polizei informiert, die daraufhin eine Suche mit
Hubschrauber und mehreren Streifenwagen startete. Letzten Endes wurde der
Mann, der sich im Rollstuhl fortbewegte, von einem aufmerksamen Passanten in Pasing / Nähe Bergsonstraße gesichtet. Die herbeigerufene Streife
verbrachte den Mann nach seinem aufregenden Tag wieder ins Altenheim.
FREISING
Einbruch in McDonald-Schnellrestaurant - Tresor aufgeflext
Freising.
Den kurzen Zeitraum von wenigen Stunden, zwischen 02.50 Uhr und 05.00 Uhr, in denen keine Angestellte anwesend waren, nutzten bisher unbekannte Täter aus, als sie am Dienstag, 03.07.2007 in die McDonald - Filiale am Clemensängerring in Freising einbrachen und den Tresor aufflexten.
Die Täter, laut Spurenauswertung handelte es sich um mindestens drei Einbrecher, wuchteten am McDrive Schalter mit einem roten Brecheisen das Schiebefenster auf. Anschließend begaben sie sich in die Küche und hebelten von dort aus eine Sicherheitstüre zum Büro auf. Im Büroraum fanden sie den ca. 170 cm hohen Tresor vor, den sie umwarfen und mit einem mitgebrachten Trennschleifer profimäßig aufflexten. Den Tätern fielen dabei die gesamten Wochenendeinnahmen, ein fünfstelliger Bargeldbetrag, in die Hände.
Die Täter gingen mit äußerster Brachialgewalt vor und zerstörten sämtliche Alarm- und Sicherheitseinrichtungen. Der Sachschaden allein wird auf ca. 25 000 Euro geschätzt.
Wie die Einbrecher die Alarmanlage außer Betrieb setzen konnten, wird noch abgeklärt. Die Tat wurde erst am Morgen entdeckt.
Sachdienliche Hinweise erbittet die Kriminalpolizeiinspektion Erding, Tel. 08122/9680 oder jede andere Polizeidienststelle.
Brennende Zigarette verursacht Wohnungsbrand - Kripo ermittelt
Moosburg, Lkr. Freising; Am 04.07.07 gegen 09.38 Uhr wurde der Polizei über Notruf mitgeteilt, dass in Moosburg in der Jägerstraße das Treppenhaus in einem Wohngebäude verraucht ist. Die eintreffende Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Moosburg konnte den Brandherd in einer Wohnung lokalisieren. In der brennenden Wohnung hielt sich zum Glück niemand mehr auf. Ein Wohnungsnachbar konnte von der Polizei aus seiner Wohnung gerettet werden.
Die sofort alarmierte Moosburger Feuerwehr konnte den Brand nach kurzer Zeit löschen.
Drei Personen wurden leicht verletzt und mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Klinikum eingeliefert.
In der Wohnung und am Gebäude entstand ein Sachschaden von ca. 25.000 €.
Die Brandursache dürfte eine vergessene brennende Zigarette gewesen sein. Die Kripo Erding hat die Ermittlungen aufgenommen.
www.pafnet.de unterstützt die Arbeit der Polizei und bittet Euch, täglich ein wenig Augenmerk auf die Fahndungen & Vermisstenanzeigen zu richten.
Über 100.000 pafnet-User sehen unter Umständen mehr als eine Polizeistreife. Nutzt also bitte das jeweilige Kontaktformular direkt zur PD Ingolstadt.
Es wäre schön, wenn Ihr selbst oder Freunde von Euch zu einem Fahndungserfolg beitragen könnten.
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