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Pressemitteilung (pn):
Tränengasattaken verletzen Anwohner und Discobesucher

In der vergangenen Nacht wurden mehrere Anwohner in Au/Hallertau sowie 25 Discobesucher einer Mainburger Kneipe durch Tränengas-Wurfkörper verletzt. Polizei geht von Tatzusammenhang aus...

Au i.d. Hallertau, Lkrs. Freising und Mainburg - Ingolstadt und Straubing, 09.08.2009

Am Sonntag, 09.08.09, gegen 01.00 Uhr, wurde durch bislang unbekannte Täter Reizgas im Nandlstädter Weg in Au/Hallertau freigesetzt, wobei mehrere Anwohner leichte Verletzungen in Form von Haut- und Augenreizungen erlitten. Messungen der Feuerwehr Au ergaben dabei keine Hinweise auf explosionsgefährliche Gase.
Kurze Zeit später wurde aus einem fahrenden Pkw, dunkle Farbe, vermutlich BMW der 5-er-Reihe, ein Tränengaswurfkörper an die Wand eines Restaurants in der Unteren Hauptstraße geworfen. Mehrere Gäste klagten anschließend über Reizungen.
Die polizeilichen Ermittlungen wurden in diesem Fall von der Kriminalpolizeiinspektion Erding übernommen.

Zeugen sowie Geschädigte werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Erding unter der Rufnummer 08122-968-0 zu melden.



Unbekannte schleudern Tränengaswurfkörper in Disko - 25 Verletzte

Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort - Kripo Landshut ermittelt und bittet um Hinweise.
25 leichter verletzte Personen sind die Bilanz einer Tränengasattacke, die sich in der Nacht zum Sonntag in einer Diskothek in Mainburg im Landkreis Kelheim ereignete. Unbekannte hatten einen Wurfkörper in die Diskothek geworfen, waren dann geflüchtet und hatten damit kurzfristig für eine Panik gesorgt. Ein Großaufgebot an Einsatz- und Rettungskräften war wenig später zur Stelle, die polizeilichen Ermittlungen zu dem Vorfall führt die Kripo Landshut.
Gegen 01.25 Uhr erfolgte bei der Polizeieinsatzzentrale Niederbayern die telefonische Mitteilung, dass bei der Diskothek "Club" in Mainburg mit Tränengas geschossen wurde und Verletzte zu beklagen seien. Sofort alarmierte Einsatzkräfte der Mainburger Polizei stellten fest, dass Unbekannte in den inneren Eingangsbereich des "Club" einen Tränengaskörper geworfen hatten, der auch sofort zündete. Die Täter flüchteten sofort danach aus dem Lokal. Durch die Zündung entstand beißender heller Rauch - unter Umständen CS-Gas -, der die etwa 120 qm große Diskothek schnell flutete. Die rund 50 Personen, die sich zu der Zeit in dem Lokal aufhielten, bekamen zum Teil erhebliche Atembeschwerden und es entstand kurzfristig eine panikartige Situation.

Nachdem alle Personen aus der Diskothek geflüchtet waren, mussten insgesamt 25 von ihnen wegen der Atembeschwerden behandelt und 16 in Kliniken eingeliefert werden; darunter war auch eine schwangere Frau aus der Nachbarschaft des Lokals sowie zwei ein- und vierjährige Kinder. Vor Ort war ein Großaufgebot an Rettungs- und Einsatzkräften; neben den polizeilichen Kräften auch vier Notärzte, 10 Krankenwagen, zwei schnelle Einsatzgruppen und rund 25 Kräfte der örtlichen Feuerwehr. Am Vormittag des Sonntag musste allerdings nur noch einer der verletzten Gäste stationär behandelt werden, die anderen konnten aus den Kliniken entlassen werden. Allerdings konnte das Lokal aufgrund des beißenden Gases auch am Vormittag fast nicht betreten werden.

Sofort veranlasste umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den drei mutmaßlichen Tätern blieben bislang erfolglos. Noch in der Nacht begannen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Landshut mit ihren Ermittlungen. Am Tatort konnten die Ermittler den Wurfkörper in der Größe einer Cola-Dose sicherstellen.

Die Beschreibung der Männer:
1. Alter ca. 18 - 20 Jahre, weiße Baseballkappe, schwarzes T-Shirt
2. Alter ca. 18 - 20 Jahre, schwarze Baseballkappe, weißes T-Shirt
3. Alter ca. 18 - 20 Jahre, gestreiftes T-Shirt, alle drei Bekleidung im "Hopper-Stil"
Die Kripo und die Staatsanwaltschaft Landshut bitten jetzt auch die Bevölkerung und die Medien um Mithilfe.

Wer kann zu dem Vorfall gegen 01.25 Uhr bzw. zu den Tätern nähere Angaben machen oder hat das Täter-Trio in der Umgebung der Diskothek "Club" beobachten können, evtl. auch in einem Fahrzeug. Wer kann Hinweise zu dem abgebildeten Wurfkörper geben? Zeugenhinweise erbittet die Kriminalpolizei in Landshut unter der Rufnummer 0871 / 9252-0.

Aufgrund der geschilderten Sachverhalte aus Au/Hallertau und Mainburg muß von einem Tatzusammenhang ausgegangen werden.

Details
Kategorie:Polizeimeldungen
Eingetragen am:09.08.2009 11:41
Quelle:Polizeipräsidium Oberbayern Nord

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