Pressemitteilung (pn): Dämmerungszeit - Einbruchszeit |
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Alljährlich muss die Polizei sogenannte „Dämmerungseinbrüche“ in Häuser und Wohnungen registrieren, die sich im Zeitraum von Oktober bis März ereignen...
Die Einbrecher nutzen hierbei das frühzeitige Hereinbrechen der Dunkelheit, um so gefahrloser zu Werke gehen zu können. Der Schwerpunkt der Einbrüche liegt dabei in der Zeit zwischen 16 und 21 Uhr.
Die Täter bevorzugen dabei oftmals am Ortsrand gelegene Wohngebiete und brechen dort vor allem in Einzel-, Reihen- und Doppelhäuser ein. Dabei werden vor allem Terrassen- und Balkontüren, aber auch Fenster aufgehebelt und fast ausschließlich Geld und Schmuck gestohlen. Gut eingewachsene Grundstücke, vom Nachbarn und von der Straße her schlecht einsehbar, sind besonders gefährdet. Wir rechnen auch in diesem Jahr wieder mit einem erhöhten Aufkommen derartiger Delikte. Erhöhte Aufmerksamkeit ist deshalb in der nächsten Zeit gefordert.
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:
• Achten Sie auf „fremde“ Fahrzeuge, insbesondere auch mit auswärtigen Kennzeichen, die oft mehrmals langsam durchs Wohngebiet fahren - vielleicht suchen Straftäter ein lohnendes Objekt.
• Vorsicht wenn Fremde am Haus läuten, sich unter einem Vorwand nach Nachbarn erkundigen, oder auf dem Nachbargrundstück umher streifen - vielleicht wollen Straftäter feststellen, ob jemand zu Hause ist.
• Achten Sie auf Unbekannte, die scheinbar grundlos auf der Straße oder im geparkten Autos warten - vielleicht steht jemand bei einer Straftat „Schmiere“.
• Bei verdächtigen Wahrnehmungen so schnell wie möglich die Polizei verständigen (Telefon 110!). Kennzeichen und Beschreibungen von Fahrzeugen und Personen notieren!
• Sprechen Sie Verdächtige nicht an. Begeben Sie sich nicht selbst in Gefahr.
So schützen Sie sich:
• Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn über das Thema Sicherheit.
• Tauschen Sie untereinander die telefonische Erreichbarkeit aus, insbesondere bei längerer Abwesenheit. Bitten Sie Ihre Nachbarn auch bei kurzzeitigem Verlassen um erhöhte Aufmerksamkeit.
• Achten Sie auf Fremde im Haus oder dem Nachbargrundstück.
• Halten Sie den Hauseingang auch tagsüber verschlossen.
• Schließen Sie Fenster und Terrassen-/Balkontüren, lassen Sie rechtzeitig die Rollläden herunter, auch bei kurzzeitiger Abwesenheit. Keller- und Speichertüren müssen jederzeit verschlossen sein.
• Verwahren Sie Bargeld, Sparbücher, Schmuck und andere Wertgegenstände an einem sicheren Ort. Verstecke im Haus bieten keine ausreichende Sicherheit.
• Lassen Sie bei Abwesenheit ruhig Licht brennen. Dies verschafft Ihrem Haus einen bewohnten Eindruck und schreckt Einbrecher ab. Denken Sie auch an eine Terrassenbeleuchtung, evtl. verbunden mit einem Bewegungsmelder.
Und noch ein Hinweis:
Bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle, Esplanade 40, 85049 Ingolstadt, Tel. 0841/9343-3330, werden Sie von Kriminalhauptkommissar Reinhard Brüderle kostenlos und mit hoher Fachkompetenz zum Thema Einbruchschutz beraten. Dort sind auch die Broschüre „Sicher wohnen“ und anderes Info-Material erhältlich.
| Details | |
| Kategorie: | Polizeimeldungen |
| Eingetragen am: | 10.10.2008 16:13 | | Quelle: | Polizeidirektion Ingolstadt |
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