Pressemitteilung (pn): Verkehrsunfall auf der B 16 – Zwei Tote und ein Schwerverletzter - Fahndungen und Meldungen der Polizei vom 09./10.05.2007 |
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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 16 wurden am Mittwoch Abend zwei Personen getötet und eine weitere Person schwer verletzt. Ein 36-Jähriger aus Schwäbisch Gmünd war mit seinem Audi in Richtung Donauwörth unterwegs. Zwis...
Erstmeldung:
Verkehrsunfall auf der B 16 – Zwei Tote und ein Schwerverletzter
Ort: Burgheim, B 16, zwischen Straß und Oberhausen, Lkr. Neuburg – Schrobenhausen
Zeit: Mittwoch, 09.05.07, 19.10 Uhr
Vor wenigen Minuten ereignete sich auf der B 16 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem nach ersten Erkenntnissen zwei Personen getötet und eine weitere Person schwer verletzt wurden. Zwei Pkw sind frontal kollidiert. Derzeit ist die B 16 zwischen Straß und Oberhausen gesperrt, die Rettungskräfte sind im Einsatz. Bei Vorliegen weiterer Erkenntnisse berichten wir nach.
Abschlussmeldung:
Ort: Gemeindebereich Burgheim, B 16, zwischen Straß und Oberhausen, Lkr. Neuburg – Schrobenhausen
Zeit: Mittwoch, 09.05.07, 19.10 Uhr
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 16 wurden am Mittwoch Abend zwei Personen getötet und eine weitere Person schwer verletzt. Ein 36-Jähriger aus Schwäbisch Gmünd war mit seinem Audi in Richtung Donauwörth unterwegs. Zwischen Oberhausen und Straß geriet er aus bisher unbekannten Gründen zu weit zur Fahrbahnmitte, machte eine Lenkbewegung nach rechts, kam ins Schleudern und kollidierte schließlich frontal mit dem entgegenkommenden Audi eines 50-Jährigen aus Balingen in Baden-Württemberg. Der 50-Jährige und sein 53-jähriger Beifahrer wurden in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und konnten von der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Der 36-jährige Unfallverursacher wurde ebenfalls eingeklemmt, er wurde von der Feuerwehr befreit und mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum Ingolstadt geflogen. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 65.000,- Euro. Die Bundesstraße war bis gegen 23.50 Uhr total gesperrt.
Zur genauen Klärung des Unfallhergangs hat die Staatsanwaltschaft Ingolstadt ein Gutachten in Auftrag gegeben. Da der 36-Jährige vor dem Unfall möglicherweise bereits mehrfach riskante Überholmanöver durchgeführt hat, bittet die Polizeiinspektion Neuburg um Zeugenhinweise. Personen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der PI Neuburg unter Tel. 08431 / 67110 zu melden.
-> zu den Polizeimeldungen von PFAFFENHOFEN
-> zu den Polizeimeldungen von GEISENFELD
-> zu den Polizeimeldungen von NEUBURG
-> zu den Polizeimeldungen von SCHROBENHAUSEN
-> zu den Polizeimeldungen von INGOLSTADT
-> zu den Polizeimeldungen von DACHAU
-> zu den Polizeimeldungen von FREISING
PFAFFENHOFEN
Verkehrsunfall mit schwerverletzter Rollerfahrerin
Ort: Rohrbach, Bahnhofstraße/Staatsstraße 2232
Zeit: 08.05.07, 17.20 Uhr
Zur Unfallzeit wollte ein 19jähriger Schweitenkirchener mit einem Opel/Vivaro von der Bahnhofstraße kommend nach links in die Staatsstraße (PAF-Geisenfeld) einbiegen. Hierbei übersah er offensichtlich eine 55jährige Rollerfahrerin aus Pfaffenhofen, die die Staatsstraße in Richtung Pfaffenhofen befuhr. Bei dem Anprall an das hintere linke Fahrzeugheck des Opel wurde die Dame schwer verletzt. Mit schweren Verletzungen der gesamten rechten Körperhälfte wurde in die Ilmtalklinik eingeliefert. Der Gesamtschaden beträgt ca. 1750 Euro.
GEISENFELD
Derzeit liegen keine neuen Meldungen vor.
NEUBURG
Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Kind
Ort: Neuburg, Grünauer Straße
Zeit: Di., d. 08.05.2007, gg. 15.55 Uhr
Schaden: ca. 3000 Euro
Ein 9jähriger Schüler fuhr mit seinem Fahrrad auf der Grünauer Straße ortsauswärts. Auf Höhe des Sportplatzes wollte er die Grünauer Straße überqueren. Dabei übersah er einen stadteinwärts fahrenden Pkw Renault, der von einem 29 Jahre alten Mann aus Neuburg gesteuert wurde. Der Junge wurde von dem Pkw frontal erfasst und ins Krankenhaus Neuburg eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht.
Verkehrsunfall ohne Verletzte
Ort: Weichering, Staatsstraße 2048
Zeit: Di., d. 08.05.2007, gg. 13.20 Uhr
Schaden: ca. 10.000 Euro
Ein 21jähriger aus Karlshuld fuhr mit seinem Pkw Seat auf der Staatsstraße 2049 von Karlshuld in Richtung Lichtenheim. An der Einmündung zur Staatsstraße 2048 wollte er nach links in Richtung Lichtenau abbiegen. Dabei übersah er einen von rechts aus Pobenhausen kommenden Pkw. Durch den Zusammenstoß wurde auch noch die am Fahrbahnrand angebrachte Leitplanke beschädigt. Beide Fahrzeugführer blieben unverletzt.
SCHROBENHAUSEN
Kettensägen gestohlen
Ort: Weilach, Dorfstraße
Zeit: Sonntag, 06.05.2007, zw. 03.00 Uhr und 04.30 Uhr
Auf Kettensägen hatte es wohl ein Einbrecher abgesehen, der, wie schon im
Pressebericht vom 07.05.2007 gemeldet, Sonntagfrüh zwischen 03.00 Uhr und
04.30 Uhr in Weilach herum schlich und dabei auch von einer Anwohnerin
beobachtet wurde. Die hat es leider versäumt, die Polizei sofort zu
verständigen. Stattdessen musste sie Sonntagvormittag das Fehlen von zwei
Kettensägen im Gesamtwert von 1000.-Euro feststellen.
Nachträglich wurde nun auch noch ein weiterer Diebstahl von zwei Kettensägen
der Marke Stihl gemeldet. Vermutlich der gleiche Täter dürfte es gewesen
sein, der aus einem landwirtschaftlichen Anwesen in unmittelbarer Nähe zum
ersten Tatort die beiden Kettensägen mit einer Schwertlänge von 37 cm und 45
cm im Wert von etwa 800.-Euro mitgehen ließ.
Auch ein versuchter Einbruch in einem benachbarten Anwesen wird diesem Täter
zugeschrieben. Dort hatte er vergeblich versucht, mit einem Schraubendreher
eine Holztür zu einem Hobbyraum und eine weitere Tür zu einem Kellerraum zu
öffnen.
Es blieb beim Versuch, jedoch entstand ein Sachschaden von etwa 200.-Euro.
Hinweise zu diesen Fällen nimmt die Polizeiinspektion -Tel. (08252) 89750-
entgegen.
Unfallflucht
Ort: Sandizell, Klingsmooser Straße
Zeit: Dienstag, 08.05.2007, um 12.00 Uhr
Den Fahrer eines hellen Autos sucht die Polizeiinspektion im Zusammenhang
mit einer Unfallflucht, die sich Dienstagmittag auf der kurvenreichen
Strecke zwischen Sandizell und Klingsmoos abspielte. Gegen 12.00 Uhr war
eine Schrobenhausenerin mit ihrem grünen Nissan Micra nach Sandizell
unterwegs, als ihr dieser helle Pkw mit ziemlich hoher Geschwindigkeit
entgegenkam. Da dessen Fahrer nicht die rechte Fahrbahnseite einhielt, kam
es im Begegnungsverkehr zu einer Berührung der beiden Außenspiegel. Ohne
sich um die Schadensregulierung zu kümmern, fuhr der Unfallverursacher
sofort weiter. Am Nissan der Schrobenhausenerin wurde der Spiegel
beschädigt. Der Schaden wurde auf 150.-Euro geschätzt.
Hinweise dazu nimmt die Polizeiinspektion -Tel. (08252) 89750- entgegen.
Achtung Wildwechsel!
Mit "Achtung Wildwechsel" warnen Verkehrszeichen vor Rehwild und
Wildschweinen, die die Fahrbahn kreuzen können. Viele Autofahrer
unterschätzen die Gefahr, denn sie passen ihre Geschwindigkeit nicht an
solche Gefahrenstellen an. Ein Hase schlägt mit einem relativen Gewicht von
125 Kilogramm auf ein Auto auf, das mit einer Geschwindigkeit von 100
Kilometern pro Stunde unterwegs ist; ein 20 Kilogramm schweres Reh wirkt auf
das Auto mit einer Wucht von fast einer halben Tonne ein.
Die Unfallspitzenzeiten sind die Monate April/Mai und September bis
November. Die früher oft als Unfallursache Brunfttätigkeit des Wildes ist
nicht unfallverursachend. Die meisten Rehunfälle ereignen sich in den frühen
Morgenstunden zwischen 05.00 und 08.00 Uhr und abends zwischen 17.00 und
22.00 Uhr.
Viele Wildtiere treten in Rudeln auf, weshalb Autofahrer immer mit mehreren
Tieren rechnen müssen, auch wenn sie nur eines gesehen haben. Erschrecktes
Wild läuft oft irritiert vor dem Fahrzeug her. Autofahrer müssen auch damit
rechnen, dass gewechseltes Wild plötzlich kehrt macht, um zurück über die
Fahrbahn in das Dickicht zu flüchten.
Die Polizei empfiehlt deshalb in Waldgebieten oder auf Strecken, die mit
Wildwechsel-Warnschildern versehen sind, konzentriert zu fahren und die
Geschwindigkeit herabzusetzen.
Und wenn es trotzdem gekracht hat, sollte zunächst genauso verfahren werden,
wie bei jedem Unfall. Warnblinker einschalten, den Wagen rechts ranfahren
und die Unfallstelle absichern.
Unverzüglich, so steht`s im Bayerischen Jagdgesetz, müsse bei Unfällen mit
Schalenwild, also mit Rehen u. Wildschweinen, die nächste Polizeidienstelle
oder der zuständige Revierinhaber verständigt werden. In letzter Zeit häufen
sich Fälle, wo das verletzte oder getötete Tier am Straßenrand liegen
gelassen und der zuständige Jagdpächter oder die Polizei erst am nächsten
Tag verständigt wurden. Bei derartig verzögerten Wildunfallmeldung kann für
den Autofahrer schon mal ein Bußgeld fällig werden.
INGOLSTADT
Unfälle durch Aquaplaning auf BAB – hoher Sachschaden
Ort: BAB A 9 Nürnberg – München, Gde. Rohrbach
Zeit: 08.05.07, 23.20 Uhr
Nur noch Schrottwert hatte ein Porsche Carrera 4 S nach einem Unfall auf der BAB A 9 bei Rohrbach am Dienstag um 23.20 Uhr. Eine 25-jährige Fahranfängerin aus Starnberg war mit dem Sportwagen bei starkem Regen mit 150 km/h Richtung München gefahren und ins Schleudern geraten. Sie prallte mit dem Wagen gegen die Mittelleitplanke und kam schließlich auf der linken Spur quer zur Fahrbahn zum Stehen. Glücklicherweise kam gleich darauf eine Streife der Ingolstädter Verkehrspolizei hinzu und sicherte an der Unfallstelle das unbeleuchtete Wrack sofort ab, so dass schlimme Folgeunfälle verhindert werden konnten. Die 25-Jährige hatte sich schon vorher aus dem Fahrzeug retten können. Sie blieb unverletzt und muss nun mit einem Bußgeldverfahren rechnen. Der Gesamtschaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt.
Ort: BAB A 9 München – Nürnberg, Gde. Denkendorf
Zeit: 08.05.07, 21.35 Uhr
Bereits zwei Stunden vorher hatte ein Porschefahrer aus Neumarkt aufgrund zu hoher Geschwindigkeit bei widrigen Witterungsverhältnissen in der Gegenrichtung im Gemeindebereich Denkendorf die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war ebenfalls in die Mittelleitplanke gekracht. Der 63-Jährige kam mit dem Schrecken davon. Gegen ihn wird Anzeige erstattet. Rund 31.000 Euro beträgt der Sachschaden.
Die Polizeidirektion Ingolstadt bittet alle Verkehrsteilnehmer insbesondere auf den Schnellstraßen, sich nach der langen Schönwetterperiode auf die jetzige Wetterlage einzustellen und ihre Geschwindigkeit den Straßen- und Sichtverhältnissen anzupassen.
Räuberischer Diebstahl in Erotikladen
Ort: Ingolstadt
Zeit: 08.05.07, 20.15 Uhr
Mit einer Gummipuppe im Wert von 235 Euro flüchtete ein unbekannter Mann im Alter von etwa 20 Jahren am Dienstag um 20.15 Uhr aus einem Erotikgeschäft im Nordosten der Stadt. Er hatte vorher mit einem etwa Gleichaltrigen das Geschäft betreten, in dem sich noch ein Kunde aufhielt. Als ein 24-jähriger Angestellter den Verkaufsraum kurz verließ, bemerkte er bei seiner Rückkehr einen der Täter, wie dieser gerade mit der noch verpackten Puppe ohne zu bezahlen stiften gehen wollte. Der Beschäftigte forderte den Mann vergeblich auf stehen zu bleiben und konnte ihn noch an der Schulter packen. Dieser riss sich jedoch los und rannte zum Parkplatz, wo der 24-Jährige ihn nochmals festzuhalten versuchte. Als der Freund des Täters aus dem Laden kam, wurde der Angestellte bedroht und weggeschubst. Danach suchte das Duo das Weite. Die verständigte Polizei fahndete im Bereich des Tatortes nach den Männern, konnte jedoch niemanden mehr antreffen. Sie sind von schlanker Statur, einer trug ein rotes Kapuzensweatshirt, der andere ein weißes Baseballcape und eine weiß-blaue Baseballjacke. Durch die Beamten wird nun wegen räuberischen Diebstahls ermittelt.
Räuberischer Diebstahl am 08.05.07 in Erotikladen ist geklärt – Puppe sichergestellt
Zum Pressebericht der PD Ingolstadt v. 08.05.07
Aufgrund von Aufnahmen der Überwachungskamera in einem Ingolstädter Erotikladen konnten die Täter des räuberischen Diebstahls einer Sexpuppe am Mittwoch Nachmittag durch die Polizei festgenommen werden. Ein Beamter hatte gerade Beweisbilder in dem Geschäft ausgewertet und den Markt verlassen, als er die Tatverdächtigen nur wenige Minuten später im Nordpark sah. Sie räumten den Aufenthalt am Vorabend in dem Laden ein, wollten sich jedoch wegen ihrer Alkoholisierung an den Tathergang nicht erinnern. Die 19- und 23-jährigen Ingolstädter wurden festgenommen und auf der Dienststelle erkennungsdienstlich behandelt. Bei der freiwilligen Nachschau fand die Polizei im Zimmer des Jüngeren schließlich die geraubte Gummipuppe. Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, betrug der Wert der mit allerlei elektronischer Raffinessen ausgestatteten Sexpuppe nicht 235 Euro, sondern sogar 399 Euro.
Tieflader mit „Steinbrecher“ um über 90 Prozent überladen
Ort: BAB A 9 Nürnberg – München, Eurowaage km 468, Gde. Baar-Ebenhausen
Zeit: 08.05.07, 09.15 Uhr
Eine Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts von 40 Tonnen um 38 Tonnen bzw. rechnerisch über 90 Prozent wies ein Satteltieflader auf, der eine Steinbrechanlage geladen hatte. Spezialisten der Ingolstädter Verkehrspolizei hatten das Schwerfahrzeug am Dienstagvormittag auf der Autobahn Richtung München an der Ausfahrt Ingolstadt-Ost überprüft und zunächst zur Polizeiwaage gelotst. Da der registrierbare Messbereich bis 60 Tonnen eindeutig überschritten wurde, musste das Gefährt an der Eurowaage beim Parkplatz Baarer Weiher gewogen werden. Die Beamten staunten nicht schlecht, als das Gerät schließlich über 78 Tonnen anzeigte. Der 53-jährige Fahrer aus dem Lkr. Neuburg-Schrobenhausen legte zwar eine Ausnahmegenehmigung vor, da diese jedoch nur für 60 Tonnen erteilt war, besaß sie aufgrund des Verstoßes keine Gültigkeit.
Dem Lenker wurde die Weiterfahrt untersagt, das Bußgeld beträgt einige hundert Euro. Der Unternehmer wird ebenfalls angezeigt, er muss mit einer höheren Geldbuße rechnen. Der Transport darf erst mit einem geeigneten Tieflader und der nötigen Ausnahmegenehmigung fortgesetzt werden.

Aufmerksame Sicherheitswacht stellt betrunkenen Radfahrer fest
Ort: Ingolstadt, Am Münzbergtor
Zeit: 08.05.07, 19.45 Uhr
Zwei Angehörigen der Ingolstädter Sicherheitswacht fiel am Dienstagabend beim Münzbergtor ein junger Bursche auf, als er in offensichtlich angetrunkenem Zustand beim Münzbergtor auf sein Rad stieg und wegfuhr. Sie hatten ihn vorher bereits beobachtet und mehrmals aufgefordert, das Fahrrad zu schieben. Dieser Aufforderung war der 18-Jährige zunächst auch nachgekommen. Kurze Zeit später schwang er sich aber aufs Rad und strampelte davon. Die durch den Sicherheitsdienst sofort verständigte Polizei konnte den Ingolstädter kurz darauf in der Nähe anhalten. Der Alkomattest erbrachte rund 2,4 Promille. Durch die Beamten wurde anschließend auf der Wache eine Blutentnahme angeordnet. Der 18-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.
Bettler unterwegs – Notlage häufig nur vorgetäuscht
Ort: Manching-Westenhausen
Zeit: 09.05.07, 15.10 Uhr
Mehrere Bettler trieben sich nach einer Mitteilung aus der Bevölkerung am Mittwoch Nachmittag in Westenhausen herum und zogen von Tür zu Tür. Durch die Polizei konnte kurz nach 15.00 Uhr eine 32-jährige Frau im Ahornweg angetroffen werden. Zur Überprüfung des Ausweises wurde die Rumänin zur Dienststelle gebracht. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um das Mitglied eines Bettler-Clans handelte, der vermehrt im Bereich der Polizeidirektion Ingolstadt und angrenzenden Gebieten aufgefallen war. Gegen die 32-Jährige war bereits mehrmals wegen Bettelbetrugs ermittelt worden. Straftaten konnten ihr im vorliegenden Fall jedoch nicht nachgewiesen werden.
Nach den polizeilichen Erkenntnissen sind die behaupteten Notlagen in aller Regel vorgetäuscht. Die Bettlergruppe wird vermutlich weiterhin versuchen, den Leuten mit der Masche der Mitleidstour unter Vorspiegelung falscher Tatsachen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Polizeidirektion Ingolstadt rät daher, die Türen der Häuser verschlossen zu halten und sofort Polizei zu verständigen.
Schweden durch Feuerwehr aus Seenot gerettet
Ort: Kelheim, Donau
Zeit: 09.05.07, 18.00 Uhr
Wegen eines in Seenot geratenen schwedischen Segelboots waren am Mittwoch Abend die Wasserschutzpolizei Beilngries und die Kelheimer Feuerwehr im Einsatz. Der 63-jährige Freizeitkapitän des 11 m langen Boots hatte in Kelheim den Kanal verlassen und wollte die Donau bis zur Anlegestelle für den Personenschifffahrtsverkehr befahren. Dabei lief das Boot auf einer Kiesbank auf Grund und konnte danach durch ihn nicht mehr freigemacht werden. Die Beamten in blauer Uniform forderten zwei Boote der Kelheimer Feuerwehr zur Unterstützung an, die das querliegende Schiff routiniert aus der misslichen Lage befreiten und in Schlepptau nahmen. Sachschaden war nicht entstanden. Wie der Kapitän aus dem hohen Norden den Einsatzkräften berichtete, sind er und seine Ehefrau bereits seit zwei Jahren mit dem Segelboot von Göteborg mit Ziel Mittelmeer unterwegs.
Autofahrer im Unterzucker – in Schlangenlinien auf der Autobahn
Ort: BAB A 93, Regensburg – Holledau, Gde. Wolnzach
Zeit: 10.05.07, 07.55 Uhr
In Schlangenlinien und auffallend langsam fuhr ein Pkw-Fahrer am Donnerstag gegen 08.00 Uhr auf der A 93 in Richtung Holledau. Besorgte Autofahrer verständigten die Ingolstädter Verkehrspolizei, die den Wagen zehn Minuten später bei Wolnzach neben der Autobahn im Grünstreifen stehen sahen. Der Lenker aus Bad Abbach war ausgestiegen, ein hilfsbereiter Autofahrer kümmerte sich bereits um ihn. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass bei dem 56-Jährigen weder Alkohol oder Drogen im Spiel waren, sondern gefährlicher Unterzucker die Beeinträchtigung der Fahrweise ausgelöst hatten. Nachdem er den Wagen am Ende einer Leitplanke zum Stehen gebracht hatte, nahm der Fahrer nach seinen Äußerungen Traubenzucker ein, woraufhin sich sein Zustand rasch besserte. Ob andere Verkehrsteilnehmer konkret gefährdet wurden, muss durch die Polizei noch geprüft werden. Ein Bericht an die zuständige Straßenverkehrsbehörde wird durch die Beamten erstellt.
DACHAU
Staunende Polizeibeamte
Am 04.05.2007, 20.45 Uhr, wurde der PI Dachau eine randalierende Person in Bergkirchen gemeldet.
Der Mann, der auf ein Fahrzeug eingeschlagen hatte, gehe auch gewalttätig
gegen andere Personen vor, so die telefonische Sachverhaltsschilderung von Zeugen.
Vor Ort konnten die beiden Streifenbesatzungen der PI Dachau einen
26jährigen aus dem Landkreis Dachau feststellen, der gefesselt auf dem Boden
lag. Der sehr deutlich unter Alkoholeinfluss stehende Mann wurde von den
beiden Männern, auf die er einschlagen wollte zu Boden gebracht und mittels
Kabelbinder an Händen und Füßen fixiert, so dass keine Gefahr mehr von ihm
ausgehen konnte.
Offensichtlich hatten die beiden tatkräftigen Männer keine andere
Möglichkeit mehr gesehen um größeren Schaden vom Betrunkenen bzw.
Unbeteiligten abzuwehren.
Der sehr kräftig gebaute Beschuldigte wurde von der Polizei in Gewahrsam
genommen. Eine erste Überprüfung ergab keinen Schaden am Pkw. Die Polizei
erstattet Anzeige wegen versuchter Körperverletzung .
Weshalb sich der 26jährige dort aufgehalten hatte, konnte vor Ort nicht
geklärt werden. Der Mann konnte keine verständlichen Hinweise mehr geben.
Unfälle aufgrund Vorfahrtspflichtverletzung!
Am 08.05.2007 gegen 08.00 Uhr befuhr eine 49-jährige VW-Fahrerin die
Friedenstraße in Dachau. Beim Abbiegen in die Schleißheimer Straße übersah
sie einen von rechts kommenden und vorfahrtsberechtigten 43-jährigen
Nissan-Fahrer und es kam zum Zusammenstoß. Keiner der am Unfall beteiligten Personen verletzte sich, der Schaden beträgt ca. 2500,00 Euro.
Gegen 08.30 Uhr am 08.05.2007 kam es zu einem Unfall im Gewerbegebiet
Vierkirchen. Hier missachtete ein 68-jähriger VW-Fahrer die Vorfahrt einer
63-jährigen Daimler-Chrysler-Fahrerin und es kam zum Unfall, bei dem sich
die Frau leicht verletzte. Sie musste durch das BRK in das Klinikum Markt
Indersdorf verbracht werden. Der Sachschaden wird auf ca. 3500,00 Euro
geschätzt.
Lkw geriet ins Schleudern
Am Dienstag, 08.05.2006, gegen 17.10 Uhr, fuhr ein 27jähriger Lkw-Fahrer auf
der Staatsstraße 2339 von Dachau kommend in Richtung Hebertshausen. Weiter befanden sich im Fahrzeug noch ein 49jähriger und ein 31jähriger Mann. In einer Linkskurve, bei km 21,5, geriet der Lkw auf regennasser Fahrbahn ins
Schleudern, geriet nach links über die Fahrbahn zur Böschung und stürzte
dort auf die linke Fahrzeugseite. Hierbei wurde der Fahrzeuglenker
eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Aufgrund seiner
mittelschweren Verletzungen wurde er mit dem Helikopter in eine Münchner
Klinik geflogen. Seine Beifahrer erlitten leichte Verletzungen, welche in
ein umliegendes Krankenhaus verbracht wurden. Der Sachschaden wird auf ca.
5.000 EUR beziffert.
Fußgänger übersehen
Beim Zurücksetzen ihres Fahrzeuges um einen anderen Pkw aus einem Parkplatz ausfahren zu lassen und dann in die Parklücke selbst einzufahren, übersah am Mittwoch, 09.05.2007, gegen 12.15 Uhr, in Dachau in der Münchner Straße auf Höhe eines Einkaufsmarktes eine 43jährige VW-Fahrerin einen 86jährigen Mann, welcher gerade die Münchner Straße hinter ihrem Fahrzeug überqueren wollte.
Durch den Anstoß kam der Rentner zu Sturz und verletzte sich leicht. Es
entstand kein Sachschaden.
FREISING
Tödlicher Unfall bei Waldarbeiten
Au/Hallertau. Lkr. Freising. Bereits am Freitag, 04.05.07, ereignete sich ein tragischer Unfall, bei dem ein 48jähriger Mann sein Leben lassen musste.
Der 48jährige verheiratete selbstständige Forstarbeiter führte zusammen mit seinem Bruder im sog. „Auereck“ Baumfällarbeiten durch, wobei sich die beiden nach dem gemeinsamen Mittagessen gegen 13.00 Uhr trennten und selbständig ihrer Arbeit nachgingen.
Der 48jährige wollte eine 22 Meter lange Fichte fällen, die jedoch in einer weiter entfernten Fichte zunächst hängen blieb. Daraufhin begab sich der Mann zu dieser Fichte und schnitt auch diese ab. Während des Umfallens dieser zweiten Fichte, rutschte die erste ab und erschlug den 48jährigen Forstarbeiter.
Gegen 16.30 Uhr wurde der Mann von seinem Bruder leblos unter dem Baum liegend aufgefunden. Trotz der sofortigen Verständigung eines Arztes, kam für den Mann jede Hilfe zu spät.
www.pafnet.de unterstützt die Arbeit der Polizei und bittet Euch, täglich ein wenig Augenmerk auf die Fahndungen & Vermisstenanzeigen zu richten.
Über 100.000 pafnet-User sehen unter Umständen mehr als eine Polizeistreife. Nutzt also bitte das jeweilige Kontaktformular direkt zur PD Ingolstadt.
Es wäre schön, wenn Ihr selbst oder Freunde von Euch zu einem Fahndungserfolg beitragen könnten.
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