Pressemitteilung (pn): Thomas Reis auf Bürgermeistersessel im Marktgemeinderat Hohenwart |
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Ein recht ungewohntes Bild bot sich den Damen und Herren des Hohenwarter Marktgemeinderates in der Sitzung am Montagabend. 2. Bürgermeister Thomas Reis nahm am Chefsessel platz und übernahm die Sitzungsleitung für Manfred Russer der sich derzeit in U...
Ein recht ungewohntes Bild bot sich den Damen und Herren des Hohenwarter Marktgemeinderates in der Sitzung am Montagabend. 2. Bürgermeister Thomas Reis nahm am Chefsessel platz und übernahm die Sitzungsleitung für Manfred Russer der sich derzeit in Urlaub befindet. Ohne Probleme gestaltete sich dabei die Premiere des Vizes was die Sitzungsleitung anbelangte.
Die Änderung der Hundesteuersatzung war mehr oder weniger nur Formsache. Verwaltungsleiter Ernst Petz erklärte, dass durch ein Gerichtsurteil die Fälligkeit der Steuer genau in der Satzung und nicht erst im Bescheid aufgeführt sein muss. Kein Problem für den Gemeinderat den Artikel in der Satzung zu ändern nachdem, wie eigentlich gehabt, die Steuer einen Monat nach Zustellung des Bescheides fällig wird.
Eingezäunt werden müssen die neuen Pumpanlagen in Koppenbach, Schlott und Seibersdorf. Entsprechende Angebote wurden eingeholt und nach Überprüfung durch das Ing. Büro wurde nun der Auftrag für 10.252 Euro an den günstigsten Bieter vergeben.
Positiv beantwortet kann auch die Anfrage der Nachbargemeinde Waidhofen werden die den Ausbau des Verbindungsweges von Koppenbach nach Seelhof planen. Dafür benötigen sie etwa 90 qm Grund vom Markt Hohenwart. Dieser Grund, beschloss der Gemeinderat einstimmig, soll der Nachbargemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Erste Schritte werden nach den Kanal- und Straßenbauarbeiten in Koppenbach in Richtung Bauleitplanung getan. So soll zwischen den Anwesen Blütenstraße 14 und Blütenstraße 28 ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Reis betonte, dass aber in Zusammenhang mit einer Ausweisung auch die Problematik des Oberflächenwassers gesehen werden muss.
Gerade in diesem Bereich zeigte sich in jüngster Zeit, dass bei Starkregen und Schneeschmelze gehörige Mengen an Wasser aus diesen Grundstücken die Straße überschwemmten. Mit entsprechenden Rückhaltemaßnahmen, könnte dem entgegengewirkt werden. Reis wies auch darauf hin, dass diese Grundstücke bei der Gesamtüberplanung von Koppenbach und in den Vorplanungen zum neuen Flächennutzungsplan als Bauland vorgesehen waren.
Der Gemeinderat fasste einstimmig den Grundsatzbeschluss für dieses Gebiet einen Bebauungsplan aufzustellen. Nachdem mit den Fachbehörden im Vorfeld die Innenbereichssatzung in Freinhausen nun endgültig abgestimmt ist, befürwortete der Gemeinderat nun den Satzungsbeschluss. Die Satzung muss nun noch zur Genehmigung ins Landratsamt und wird dann mit der Bekanntmachung rechtskräftig werden. Der 6. und wohl interessanteste Punkt auf der Tagesordnung kam allerdings nicht zur Ausführung.
Die Freilandputenhaltung von Regens Wagner Hohenwart will sich der Marktgemeinderat noch durch den Kopf gehen lassen und Bürgermeister Manfred Russer nahm bereits im Vorfeld diesen Punkt offiziell von der Tagesordnung
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