Pressemitteilung (pn): Geschichte des Klosterberges - Tag des offenen Denkmals in Hohenwart |
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Unter dem Motto „Rasen, Rosen, Rabatten – historische Gärten und Parks“ findet am Samstag, den 09. September der diesjährige „Tag des offenen Denkmals“ statt.
Anlässlich dessen öffnet auch Regens Wagner Hohenwart seine Pforten, um allen Interessie...
Unter dem Motto „Rasen, Rosen, Rabatten – historische Gärten und Parks“ findet am Samstag, den 09. September der diesjährige „Tag des offenen Denkmals“ statt.
Anlässlich dessen öffnet auch Regens Wagner Hohenwart seine Pforten, um allen Interessierten die Überreste der Geschichte auf dem Klosterberg, vor allem aus der Zeit des Benediktinerinnenklosters, zu zeigen. 1074 gegründet, prägte das Kloster bis zur Säkularisation 1803 die Klosterberger Geschichte. Aus dieser gibt es neben dem Grundmauerwerk, der Klostermauer, dem Kreuzgang, der Richildiskapelle und der Peterskapelle nur noch wenige kostbare Schätze.
Von 14.00 bis 17.00 Uhr können jene historischen Stätten besucht und bestaunt werden. Die mittelalterliche Klostermauer kann hier auch einmal aus einer anderen Perspektive erlebt und durch den neu angelegten Klostergarten flaniert werden.
Weiter wird die ehemalige Klosterapotheke mit der filigranen Rokoko-Stuckatur von 1739 und dem Stuckunikat „Christus der Apotheker“ geöffnet sein. Hier ist mittlerweile ein von Sr. Michaela liebevoll bestücktes kleines Museum entstanden, indem die wenigen Kostbarkeiten aus der Geschichte des Klosterberges gesammelt sind.
Auch die Richildiskapelle, in der die Selige Richildis und der Selige Wolfoldus aufgebahrt sind, wird geöffnet. Die beiden Seligen waren durch viele Jahrhunderte der Magnet für eine große Schar von Pilgern, die den Namen Hohenwarts bekannt gemacht haben.
Die Peterskapelle, eines der ältesten erhaltenen Bauteile des Klosters Hohenwart und letzter Überrest der beim großen Brand 1895 völlig zerstörten romanischen Klosterkirche kann ebenso besucht werden. In der 1230 – 1240 erbauten Peterskapelle wird die Grablege des Grafen Rapoto, der Gräfin Hemma, deren Sohn Ortolf und deren Tochter Gräfin Wiltrud tradiert, die als Gründer des Klosters gelten. Im schönen Kreuzganghof mit Brunnen können alle Gäste die Ruhe genießen und die tolle Atmosphäre auf sich wirken lassen. An allen diesen Orten werden Mitarbeiter der Einrichtung bereit stehen und bei Bedarf näher informieren.
Gleichzeitig wird der beliebte Regens-Wagner-Flohmarkt im historischen Gewölbekeller mit seinem besonderen Flair zum stöbern einladen. Auch für das leibliche Wohl ist durch die Öffnung eines Cafes im Grünen Saal an diesem Nachmittag bestens gesorgt.
Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden für Regens Wagner Balatonmariafürdö in Ungarn sind jedoch erwünscht. Auch die Einnahmen aus Cafe und Flohmarkt kommen diesem Zweck zu Gute. Die Verantwortlichen von Regens Wagner Hohenwart laden herzlich ein, in die Geschichte einzutauchen.
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