Pressemitteilung (pn): Aus der Region, für die Region - Regionales Herstellernetz stößt auf großes Interesse |
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Auf drei Veranstaltungen in Pfaffenhofen, Stammham und Karlshuld hat die Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.V. (IRMA) ihr Projekt vorgestellt, das von „Leader in ELER“ mit rund 130.000 Euro gefördert wird. ...
Mehr als 100 Landwirte und Lebensmittelerzeuger haben sich in den vergangenen Wochen über den Aufbau eines regionalen Vermarktungsnetzwerkes für regionale Produkte informiert. Auf drei Veranstaltungen in Pfaffenhofen, Stammham und Karlshuld hat die Initiative Regionalmanagement Region Ingolstadt e.V. (IRMA) ihr Projekt vorgestellt, das von „Leader in ELER“ mit rund 130.000 Euro gefördert wird. Bis Mitte 2014 soll eine gemeinsame Marke für regionale Lebensmittel entstehen, mit der sich die gesamte Region identifizieren kann.
Zahlreiche Landwirte und Lebensmittelerzeuger haben sich in den vergangenen Wochen über den Aufbau eines regionalen Vermarktungsnetzwerkes für regionale Produkte informiert.
Für Alois Rauscher, stellvertretender Landrat von Neuburg-Schrobenhausen, kommt es bei der Produktvermarktung auf vier Punkte an: Die Produkte müssen gut sein, die Preispolitik vernünftig, die Vermarktungswege durchdacht und die Werbung pfiffig. „Wenn Profis dabei sind, und das ist hier der Fall, dann hat diese regionale Vermarktungsinitiative gute Chancen, ein Erfolg zu werden“, so Rauscher. Gemeint sind vor allem die Erzeuger sowie die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die IRMA mit ihren beiden Mitgliedern, der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Altbayerisches Donaumoos und der LAG Altmühl-Jura, bringt ihre Expertise besonders bei der regionalen Vernetzung ein. Sie knüpft die Kontakte über die Landkreisgrenzen hinweg und steht in der Anfangsphase beratend zur Seite. Die Vermarktungsgesellschaft soll jedoch später von den Erzeugern selbst gegründet werden.
„Wer jetzt mitmacht, kann die Zukunft des Projektes mitgestalten“, erklärt Marcus Csiki vom Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen und Leiter des IRMA-Projektes. „Wir glauben auf jeden Fall, dass die Konsumenten bereit sind, für ein gutes regionales Produkt einen angemessenen Preis zu zahlen.“
Eine Einstellung, die offenbar von vielen Lebensmittelerzeugern geteilt wird. Im Vorfeld hatte die IRMA bereits 400 Betriebe aus Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie und -handwerk angeschrieben, um zu erfahren, welche Produkte für eine regionale Vermarktung infrage kommen. Rund 130 Erzeuger hatten daraufhin ihr Interesse bekundet und ihre Produkte aufgelistet. So wie Johann Kramlich, Landwirt aus Adelshausen (Karlskron): „Mir liegt am Herzen, dass wir das Projekt auf die Füße stellen. Es ist wichtig, dass wir uns für die Produkte einsetzen, die in der Region wachsen und hergestellt werden.“ Auch German Völpel vom Trocknungsbetrieb Völpel GmbH in Königsmoos interessiert sich für das Projekt: „Wir trocknen bei uns Kräuter, Obst und Gemüse von Landwirten im Umkreis von rund 50 Kilometer. Wir wollen diese Landwirte unterstützen und uns in der Region vernetzen.“
Grundlage für den Erfolg ist eine starke Kooperation zwischen den einzelnen Lebensmittelbereichen, z.B. Handwerk, Gastronomie, Einzelhandel oder Landwirtschaft. Mit Unterstützung der IRMA soll ein entsprechendes Netzwerk in den kommenden Monaten aufgebaut
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