Pressemitteilung (pn): Breitbandausbau ist Thema in allen Landkreis-Gemeinden |
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Den weiteren Ausbau der Breitbandnetze sehen die Kommunen im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm als eine der wichtigsten Infrastrukturaufgaben der nächsten Jahre. Kürzlich wurden Versorgungsmöglichkeiten geprüft und Strategien zum Ausbau vorgestellt....
Den weiteren Ausbau der Breitbandnetze sehen die Kommunen im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm als eine der wichtigsten Infrastrukturaufgaben der nächsten Jahre. Im Rahmen einer landkreisweiten Machbarkeitsstudie wurden nun Versorgungsmöglichkeiten geprüft und Strategien zum Hochgeschwindigkeitsausbau vorgestellt.
Gemeinsam für schnelles Internet im Landkreis Pfaffenhofen: Die Bürgermeister der Gemeinden und deren Breitbandbeauftragte zusammen mit Landrat Martin Wolf (rechts) und Karl Manstorfer vom Planungsbüro IK-T (links, Foto: Hofner)
„Unsere Gemeinden haben in den letzten Jahren bereits intensiv in den Ausbau der DSL-Netze investiert. Der aktuelle Ausbaustand im Landkreis bietet daher eine sehr gute Ausgangslage“, so Landrat Martin Wolf. Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt die Bayerische Staatsregierung seit kurzem den Ausbau von Netzen mit hoher Bandbreite, das heißt Übertragungsraten von 50 Megabit pro Sekunde und mehr.
„Wir haben die Machbarkeitsstudie zur Breitbandversorgung im Landkreis so rechtzeitig durchgeführt, dass wir bereits zum Start des Förderzeitraumes eine umfassende Informationsgrundlage vorliegen haben“, so der Landrat weiter. Den Gemeinden stehe mit diesem Informationsvorsprung nun der gesamte Förderzeitraum bis ins Jahr 2017 für entsprechende Maßnahmen zur Verfügung. Die Studie gibt Aufschluss darüber, wie die vorhandene und geplante Infrastruktur bestmöglich genutzt werden kann, was bei geplanten Tiefbaumaßnahmen berücksichtigt werden sollte und wo förderkonforme Highspeed-Lösungen denkbar wären. Auch eine Kostenschätzung für mögliche Maßnahmen ist bereits durchgeführt.
„Die Bedarfsprognose in der Bevölkerung ist enorm, durch ständig neue Anwendungen explodieren die Datenvolumen“, erklärte Hofner. Überfordern dürfe man die Gemeinden jedoch nicht. Ein großflächiger Glasfaserausbau sei auch unter Einbezug der Förderung mit sehr hohen Kosten für die Gemeinden verbunden: „Glasfaserausbau funktioniert nicht von heute auf morgen, sondern ausschließlich Stück für Stück. Das Festlegen von Erschließungsgebieten, die nicht nur förderkonform, sondern auch technisch und finanziell umsetzbar sind, erfordert eine sehr sorgfältige Planung“, betonte Hofner. Auch werde es immer Gebiete geben, für die eine Glasfasererschließung schlichtweg unmöglich sei. Hier müsse man weiterhin auf Funknetze zurückgreifen.
Über das Förderprogramm können je nach Finanzkraft der jeweiligen Gemeinde etwa die Hälfte der Kosten gefördert werden, maximal jedoch 500.000 Euro pro Gemeinde.
Die Studie selbst wurde von den Gemeinden anteilig finanziert. Über das gemeinsame Vorankommen freute sich auch der Wirtschaftsentwickler des Landkreises, Johannes Hofner: „Dass unsere Bürgermeister flächendeckend an einer weiteren Verbesserung der Breitband-Infrastruktur arbeiten, ist für den Wirtschaftsstandort Landkreis Pfaffenhofen ein enormer Gewinn“, findet Hofner, der die Studie zentral koordinierte. Auch wenn für das Förderprogramm die Unternehmen im Fokus stünden, so verfolge man das Ziel, Hochgeschwindigkeitsinternet in die Fläche zu bekommen.
Bildunterschrift:
Gemeinsam für schnelles Internet im Landkreis Pfaffenhofen: Die Bürgermeister der Gemeinden und deren Breitbandbeauftragte zusammen mit Landrat Martin Wolf (rechts) und Karl Manstorfer vom Planungsbüro IK-T (links, Foto: Hofner)
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