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Pressemitteilung (pn):
HALLERTAUER REGIONalgeld Vernissage 2013

Im Rahmen der Pfaffenhofener Messe GUTLEBEN.GUTWOHNEN.2013 fand die Vernissage zur neuen Serie und die Übergabe der Fördergelder, die im Jahr 2012 entstanden sind, statt....

Der HALLERTAUER, das Regionalgeld für Stadt und Landkreis Pfaffenhofen und die Hallertau, ist ebenso wie „Blumen in der Stadt“ und „InterKulturGarten Pfaffenhofen an der Ilm“ ein Gestaltungsprojekt der Sozialen Skulptur HALLERTAUER. Soziale Skulptur ist ein von Joseph Beuys geprägter erweiterter Kunstbegriff und fordert ein kreatives Mitgestalten in allen Lebensbereichen einer Gesellschaft. Im Rahmen der Pfaffenhofener Messe GUTLEBEN.GUTWOHNEN.2013 fand die Vernissage zur neuen Serie und die Übergabe der Fördergelder, die im Jahr 2012 entstanden sind, statt.

Vorstand Manfred “Mensch“ Mayer eröffnete die Vernissage, die vom Gitarrenduo der Städtischen Musikschule Miriam Prechtel und Lisa Meidinger musikalisch wohlklingend umrahmt wurde, mit einem Überblick über die Gestaltungsfelder des HALLERTAUER Netzwerkes. Er stellte fest, dass bei den neuen Projekten Blumen in der Stadt und InterKulturGarten innerhalb kürzester Zeit hohe Zustimmung und vor allem aktive und konkrete Mitarbeit von Bürgern in Stadt und Landkreis und auch von Seiten der Stadt Pfaffenhofen zu verzeichnen war. Beim Regionalgeld HALLERTAUER bleibt es jedoch immer noch einer überschaubaren Kerngruppe vorbehalten beispielhaft aufzuzeigen, was im Bereich regionales und nachhaltiges Wirtschaften möglich ist.

Dagmar Stachs (links) knackt um die Jahreswende mit ihrem Umtausch von Euro in HALLERTAUER die Grenze von 200.000 geschaffenen HALLERTAUERN. Als Anerkennung bekommt sie auf der Pfaffenhofener Messe 2013 einen der seltenen HALLERTAUER-Ersttagsdrucke von Anna-Elisabeth Mayr (HALLERTAUER Vorstand), Brigitte Beckenbauer und Manfred Mensch Mayer (HALLERTAUER Vorstand) überreicht.

Was dieses Regionalgeldnetzwerk, bestehend aus Einzelhändlern, mittelständisches Unternehmen und DienstleisterInnen, Förderprojekten und Kunden, aber jetzt schon leistet, ist laut „Mensch“ Mayer sehr beachtlich und aller Ehren wert. So wurde um die Jahreswende von Dagmar Stachs, die das Regionalgeld neu für sich entdeckte, mit ihrem Umtausch von Euro in HALLERTAUER die Grenze von 200.000 geschaffenen HALLERTAUERN geknackt. Da ein HALLERTAUER mindestens dreimal umläuft bevor er zurückgetauscht wird und er sich 1 : 1 zum Euro verhält, bedeutet das, dass ein Wert von über 600.000 Euro durch das Regionalgeld HALLERTAUER an die Region gebunden wurde. Und das, obwohl es den HALLERTAUER bisher nur in Form von Papiergeldgutscheinen gibt. Dies moniert auch Dagmar Stachs und schließt sich dem Wunsch des Vereins an, zusammen mit regionalen Banken das Regionalgeld auch in elektronischer Form zu realisieren. Beim Regionalgeld Chiemgauer wurde das schon längst erfolgreich verwirklicht.

Seit der Jahreswende ist die neue HALLERTAUER-REGIOnalgeld-Serie "575 Jahre Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm" im Umlauf. Anlässlich der 575-jährigen Wiederkehr der ersten Nennung Pfaffenhofens als "Stadt" hat Stadtarchivar Andreas Sauer aus seinem historischen Bilderfundus Motive zur Geschichte Pfaffenhofens ausgewählt, die die neue Regionalgeldserie zieren. Zur Vernissage referierte Andreas Sauer in einem Vortrag zur Stadtgeschichte kurzweilig und informativ zu jedem der 12 Motive auf den Gutscheinen, die u. a. alte Stadtwappen, Stadtansichten, Karten, Gebäude und natürlich Joseph Maria Lutz, der dieses Jahr seinen 120 Geburtstag feiern würde, zeigen.

WSP ist neue HALLERTAUER-Akzeptanzstelle: Matthias Scholz (li), Projektleiter der Wirtschafts- und Servicegesellschaft Pfaffenhofen, und HALLERTAUER-Vorstand Manfred“Mensch“Mayer besiegeln, dass in Zukunft alle von der WSP angebotenen Stadtführungen auch mit dem Regionalgeld HALLERTAUER bezahlt werden können.

Passend hierzu trat auf der Messe die WSP, die Wirtschafts- und Servicegesellschaft Pfaffenhofen, vertreten durch ihren Projektleiter Matthias Scholz, dem HALLERTAUER bei. Das bedeutet, dass in Zukunft alle von ihr angebotenen Stadtführungen auch mit dem Regionalgeld HALLERTAUER bezahlt werden können.

Wie die fleißigen Bienen für ihre Gemeinschaft Honig erzeugen, so erzeugen die Mitglieder der Sozialen Skulptur HALLERTAUER als Mittel und Medium ihrer Gemeinwohlwirtschaft ihre – im wahrsten Sinne des Wortes – Gutscheine, den HALLERTAUER. Die Gemeinschaft der Bien ist für das HALLERTAUER-Netzwerk Vorbild für die Art von Kooperation, die zu echtem Wohlstandswachstum für alle führt. Traditionsgemäß erfolgte im letzten Teil der Vernissage die Übergabe der Fördergelder, die nach dem Bienensammelprinzip über das vergangene Jahr entstanden sind. Auch hier sind die Zahlen beeindruckend. Insgesamt schafften die HALLERTAUER seit Bestehen schon über 6.200 HALLERTAUER/Euro an Fördergeld. Für das Jahr 2012 entstanden fast 1.000 HALLERTAUER Fördergelder, die zusammen mit einem Glas Hopfensecco an die fast vollzählig anwesenden Förderprojekte übergeben wurden.

Hervorzuheben ist die Summe von 500 HALLERTAUER, die symbolhaft Markus Käser, dem städtischen Referenten für Standortvermarktung, Wirtschaftsförderung und Bürgerdialog überreicht wurde. Diese Fördersumme entstand bisher für das auf der Vorgängermesse 2011 in das Leben gerufene Förderprojekt ObstBürgerInnenGarten. Dieser Garten wird in den neu entstehenden InterKulturGarten integriert, bei dem im April die ersten konkreten gärtnerischen Arbeiten erfolgen. Mit dem Geld werden für dieses dann interkulturelle Projekt Obstbäume, Beerensträucher und Kräuter- und Gemüsesetzlinge finanziert.

Nach Auffassung von Manfred „Mensch“ Mayer wäre es ohne Problem möglich die Summe der umlaufenden HALLERTAUER kurzfristig als Zwischenetappe zu verzehnfachen. Im gleichen Umfang stiegen dann die regionale Kaufkraftbindung und die Höhe der Fördergelder. Manfred „Mensch“ Mayer: „Wer wollte da etwas dagegen haben? Wir sollten begreifen, dass die Umwandlung von Euro in HALLERTAUER einer legalen Geldwäsche entspricht. Wir wandeln den ‚Bad-Euro’ in das Gemeinwohlgeld HALLERTAUER um. Beim Euro verlieren immer mehr! Beim HALLERTAUER gewinnen alle!“

Gruppenbild Gemeinwohlnetzwerk HALLERTAUER nach der Übergabe der Fördergelder: Hinten v. l. n. r.: Klaus Stuhlreiter (Bote der Kindergartenfreunde Au), Matthias Stadler (Künstlerwerkstatt), Grünanlagen), Max Kainz (Bund Naturschutz), Manfred Büttner (amnesty international), Claudia Daniel (A.p.e.), Tatjana Bruzinski (Jugendparlament), Anna-Elisabeth Mayr (HALLERTAUER REGIOnal Vorstand). Vorne v.l.n.r.: Dorle Kopetzky (Neuer Pfaffenhofener Kunstverein), Annette Bergmaier (Tierschutzverein), Arlett Seidel (mobile ev), Manfred"Mensch"Mayer (HALLERTAUER REGIOnal Vorstand), Markus Käser (Referent für Standortvermarktung, Wirtschaftsförderung und Bürgerdialog).

An die HALLERTAUER-Gutscheine zu kommen ist einfach: Entweder selbst nach Bedarf bei einer der Service- und Umtauschstellen in Pfaffenhofen (Telefon 08441-72023), in Wolnzach im Hopfenmuseum oder in Baar-Ebenhausen im Rathaus gegen Euro eintauschen oder beim Verein abonnieren. Zusätzlich können auch bei jedem Konzert in der Künstlerwerkstatt HALLERTAUER erworben werden. Bei inzwischen 90 Akzeptanzstellen in Stadt und Landkreis Pfaffenhofen mit einem überaus vielfältigen Angebot kann mit dem HALLERTAUER bezahlt werden. Die vollständige Liste mit Adressen zum Herunterladen und weitere Informationen unter: www.hallertauer-regional.de

Details
Kategorie:Lokales - Landkreis Pfaffenhofen
Eingetragen am:28.03.2013 09:25
Quelle:Manfred"Mensch"Mayer

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