Pressemitteilung (pn): IceHogs wollen drittes Spiel erzwingen - ECP empfängt Bayreuth zum Halbfinal-Rückspiel |
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Kann der EC Pfaffenhofen den hohen Favoriten in die Verlängerung zwingen? Diese Frage stellt sich vor dem zweiten Play-Off-Spiel, in dem der ECP am heutigen Freitag (20 Uhr) den EHC Bayreuth im heimischen Stadion empfängt....
Zwei Siege sind in dieser Best-of-Three-Serie notwendig, um in das Finale einzuziehen. Nachdem die als krasser Außenseiter in den Vergleich mit Bayreuth gestarteten Pfaffenhofener am letzten Sonntag die Auftaktpartie in Bayreuth mit 1:6 verloren haben, würde nur ein Heimsieg ein drittes Spiel zur Folge haben. Diese Partie würde dann am Sonntag erneut in Bayreuth stattfinden und die endgültige Entscheidung bringen, wer ins Finale einzieht. Bei zu erwartenden 1500 - 2000 Zuschauern eine durchaus lukrative Option für die Tigers möchte man meinen, doch EHC-Coach Sergej Waßmiller will davon gar nichts wissen.
„Wir wollen die Serie so schnell wie möglich für uns entscheiden und nicht auf ein drittes Spiel spekulieren,“ hatte er bereits nach dem Auftaktsieg möglichen Gedanken in diese Richtung gleich eine deutliche Absage erteilt. Zumal sich seine Mannschaft beim Erfolg vor eigenem Publikum trotz klarer Überlegenheit zumindest zwei Drittel lang enorm schwer getan hat gegen geschickt verteidigende IceHogs. Die Favoritenrolle liegt auch in Pfaffenhofen dennoch beim Aufstiegsaspiranten aus Oberfranken, mit dessen Kader sowohl was die Quantität als auch die Qualität betrifft, die Pfaffenhofener nicht mithalten können. Trotzdem sieht Heinz Feilmeier seine Mannschaft nicht chancenlos. „Es für jede Mannschaft schwer, bei uns zu spielen. Wir sind heuer sehr heimstark und treten zuhause mit breiter Brust auf.
Die Chancen sehe ich bei 50:50,“ sagt der ECP-Coach und hofft dabei natürlich auch auf die Unterstützung durch die Zuschauer. Schon allein, um einen ordentlichen Gegenpart zu den erwarteten ca. 200 Gästefans zu bilden. Verdient hätte seine junge Mannschaft eine große Kulisse auf jeden Fall. Heinz Feilmeier wird wohl wieder auf den in Bayreuth wegen Krankheit fehlenden Torhüter Andi Banzer zurückgreifen können, doch sollte es nicht reichen, steht mit Christian Hamberger, der im Hinspiel eine Klasseleistung bot, ein gleichwertiger Ersatz zur Verfügung. Möglich auch, dass Verteidiger Matthias Schuster nach seiner schweren Verletzung Anfang Januar diese Saison doch noch einmal ins Geschehen eingreifen kann. Das Training hat er jedenfalls schon wieder aufgenommen.
Beim kleinen Kader der IceHogs, bei denen sich am Ende einer kraftraubenden Saison zuletzt der Kräfteverschleiß wie im Schlussdrittel in Bayreuth, doch vermehrt bemerkbar machte, sorgt jeder zusätzliche Spieler für etwas Entlastung. Auf jeden Fall werden die IceHogs alles dafür geben, mit einem Sieg ihre Chance auf den Finaleinzug zu wahren und ein Entscheidungsspiel am Sonntag zu erzwingen.
Ihre Chance auf den Aufstieg haben auch die Junioren gewahrt. Im umkämpften Lokalderby gegen die Altersgenossen vom ERC Ingolstadt schafften sie nach einem 1:3 Rückstand auf eigenem Eis noch ein 5:5 (Tore: Tom Treml(2), Michael Pfab, Maurice Schiemenz und Dominik Schrötter). Zwar hat die Mannschaft von Trainer Rod Poindexter gegenüber den Konkurrenten die etwas schlechtere Ausgangsposition, kann den Aufstieg mit Siegen in den abschließenden Spielen am Samstag in Schongau und Sonntag in Ingolstadt aber noch aus eigener Kraft schaffen.
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